Viel zu lässig bezeichnen wir unsere berufliche Tätigkeit oft als Job. Uns ist nicht bewusst, dass wir ihm damit den Anstrich von Kurzlebigkeit geben. Ihn zu einer Form der Übergangslösung degradieren, um uns finanziell über Wasser zu halten oder einer Aufgabe, die wir so bald wie möglich wieder wechseln wollen. Auf der Hand liegt, dass die Identifikation mit einem Job nur halb so intensiv ist wie jene mit unserem Beruf.
Allein schon der Begriff ‘Beruf’ liegt sehr nahe an ‘Berufung’. Unseren Beruf, entsprechend unseren Neigungen und Fähigkeiten, auszuüben, trägt eine völlig andere Qualität in sich und bringt als logische Konsequenz auch eine völlig andere Qualität hervor. Die ganz große Chance liegt darin, durch einige Korrekturen in unserem Kompetenzbereich wirklich zu unserer ureigensten Berufung vorzustoßen. Das ist der eigentliche Erfolgsweg, den wir ab diesem Zeitpunkt nie wieder verlassen. Eine Versetzung vom Innen- in den Außendienst, um unsere Fähigkeit, persönliche Kontakte zu vertiefen, voll einbringen zu können, kann schon reichen, unseren Beruf zur Berufung zu erheben. Unsere Berufung zu leben bedeutet für uns selbst eine stetige Weiterentwicklung in allen Bereichen, fachlich, persönlich, menschlich. Je motivierter wir an die Arbeit gehen, umso mehr Ideen, Inspirationen und Innovationen fließen in sie hinein und umso mehr Glück, Freude und Erfolg an uns zurück.
Die Sichtweise, die wir auf unsere Arbeit werfen, ist der Ausgangspunkt für berufliche Erfüllung oder lapidare Existenzerhaltung. Und nur Sie selbst entscheiden darüber! Sie werden sehen – ein Versuch lohnt sich!
Gerti Puschitz, HR Spezialistin
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