Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung in einer näheren Auswahl nicht berücksichtigen können – wir wünschen Ihnen jedoch alles Gute für die Zukunft. Wer kennt diese oder ähnliche Floskeln nicht zur Genüge? Jeder Bewerber hat mit hoher Wahrscheinlichkeit schon mal eine Absage erhalten. Auch ich kann mich noch gut erinnern als ich auf der Suche nach einem Praktikumsplatz war – zig Bewerbungen verschickt und oft nur Absagen. Und die eher mäßige Wirtschaftslage begünstigt die Jobsuche auch nicht gerade. Die Enttäuschung ist groß. Trotzdem! Nicht den Mut verlieren! Jede Absage stellt auch gleichzeitig eine Chance dar. “Ach ja und warum das?” fragt ihr euch jetzt sicher. Erfährt mehr darüber hier im neuen Blogeintrag!
Auf keine Fall sollte man eine Absage persönlich nehmen. Grundsätzlich gilt es, jede Absage zu analysieren um herauszufinden was man in Zukunft an der Bewerbung verbessern kann und um eventuelle Fehler aufzudecken. Zunächst sollte man feststellen in welcher Phase die Absage geteilt wurde. Wurde diese bereits nach der schriftlichen Bewerbung oder erst nach der Absolvierung eines Vorstellungsgesprächs oder Assessment-Centers erteilt?
Nein nach der schriftlichen Bewerbung
Wurde dir abgesagt nachdem du deine Bewerbung abgeschickt hast ohne dass du die Chance auf ein telefonsiches oder persönliches Vorstellungsgespräch hattest? Dann solltest du nocheinmal deinen Lebenslauf und dein Bewerbungsschreiben überprüfen. Achte auf Rechtschreibfehler, auf Vollständigkeit und auf die Struktur. Weiters könnte auch das mitgeschickte Foto der Grund für die Absage sein – dieses sollte nämlich professionell wirken. Aber nicht nur die Bewerbung an sich, sondern auch die Anforderungen sollten mit deinen Kenntnissen und Qualifikationn übereinstimmen. Findest du selbst keine Fehler oder Defizite in deiner Bewerbung, frage am Besten einen objektiven Berater wie Freunde, Bekannte oder auch Bewerbungsberater um Feedback.
Nein nach dem Vorstellungsgespräch
Du wurdest zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Fein, das zeigt dass deine schriftliche Bewerbung passend war und Interesse geweckt hat. Danach wurde dir jedoch abgesagt. Diese Absage kann viele Gründe haben. Vielleicht stimmt einfach die Persönlichkeit oder die sozialen Kompetenzen nicht mit der Unternehmenskultur der Firma überein. Oder ein Mitbewerber konnte bessere Qualifikationen vorweisen und somit den Interviewer besser überzeugen. Auch hier gilt – nichts persönlich nehmen und versuchen es beim nächsten Mal besser zu machen. Von Mal zu Mal gewinnt man an Selbstsicherheit und kann sein Auftreten verbessern.
Feedback
Wenn du also die Möglichkeit hattest dich persönlich vorzustellen, dir jedoch eine Absage erteilt wurde, warum nicht nach Feedback fragen? Oft hält dieses wertvolle Informationen bereit, was du in Zukunft besser machen oder ändern könntest. Oft kann das Feedback unangenehm sein – aber sieh es als Chance dich zu verbessern und mehr aus dir herauszuholen. Gleichzeitig bekommst du einen Einblick wie und aus welchen Gründen Personalverantwortliche ihre Entscheidungen treffen und kannst dich in zukünfitgen Gesprächen besser präsentieren.
Also Kopf nicht hängen lassen sondern die Chance ergreifen und aus Fehlern lernen! Du wirst sehen es lohnt sich!
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