Adventzeit – die Zeit der Ruhe und Besinnung, die Zeit, die man gerne im Kreise der Familie verbringt – oder vielleicht doch nicht? Im Berufsleben verbindet man diesen Teil des Jahres zumeist mit einer Extraportion Stress aufgrund des baldigen Jahresendes, der vermehrt anfallenden Feiertage und des nach der Arbeitszeit noch anstehenden Weihnachtseinkaufs. Und dann gibt es auch noch die berühmt-berüchtigten Weihnachtsfeiern…
Weihnachtsfeiern sind bei den meisten Unternehmen (zum Glück) ein fixer Bestandteil des vorweihnachtlichen Programms. So straff können die Deadlines gar nicht gesetzt sein, als dass sich nicht an einem Abend zumeist im Dezember die Belegschaft für ein gemeinsames Abendessen zusammenfindet. Hierbei werden dann Nettigkeiten ausgetauscht, es wird die eine oder andere mehr oder minder ernst gemeinte Rede gehalten, man plauscht bei einem Gläschen Wein oder zwei oder drei… Und schups, ehe man sich versieht, tanzt man gemeinsam mit dem Vorgesetzten in wenig eleganter Pose, man redet über Dinge, die man besser für sich behalten hätte, man nörgelt über nervende Kollegen und steigt „unwissentlich“ von einem Fettnäpfchen ins nächste bzw. reitet sich eventuell in gehörige Schwierigkeiten hinein.
Wie nun einmal Weihnachtsfeiern ein Fixpunkt in der Adventzeit sind (oder sein sollten!), so gehört Alkohol wohl auch zum Standardprogramm ein jeder Feier. Gegen ein Gläschen Wein ist ja auch nichts einzuwenden, doch sollte man sich im Kreise der Kollegen halt auch zu beherrschen wissen. Der Kater des nächsten Tages ist als Ausrede für diverse Ausrutscher leider nur sehr wenig dienlich und gewisse Dinge kann und darf man sich in Gegenwart der Vorgesetzten einfach nicht erlauben. Hier sollte man zumal nach dem Prinzip „weniger ist mehr“ verfahren und dafür kann man dann dem Chef tags darauf zumindest noch in die Augen blicken. Vergesst hierbei nicht: Unzügliches Verhalten – mit oder ohne Alkoholeinfluss – kann durchaus als Kündigungsgrund gelten!
Vielleicht habt Ihr ja schon die eine oder andere Erfahrung in dieser Richtung gemacht – wir sind gespannt auf Anekdoten aus Eurem (Berufs)Leben und seht dies nun bloß nicht als Aufruf, auf jeglichen Spaß in der Vorweihnachtszeit zu verzichten…
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