Mutation zur Pausenzeit- Was das Mittagsmenü über deine Kollegen aussagt!

12.30 – Die Hälfte des Arbeitstages ist überstanden, der Magen knurrt und Zeit wird’s für ein wohlverdientes Mittagessen. Die Kollegen lösen sich sich aus der konzentrierten und angespannten Haltung hinter dem Bildschirm und verteilen sich im Büro. Der eine packt sein Sandwich aus der Tupperdose, der andere nutzt die Mikrowelle um sich seine Fertigpizza aufzubacken, ein weiterer Kollege blättert in seiner eigens erstellten Menümappe der verschiedenen Bestellservices der Stadt. Heute machen wir in der Mittagspause einen Rundgang durchs Büro und analysieren das Verhalten, das hinter den einzelnen Mittagspausen-Typen steckt.

Kommen wir gleich zum König der Besteller: Er weiß ganz genau, wer den besten Bestellservice der Stadt bietet. Er isst meist alles – Pizza, Pasta, Sushi, Döner – Hauptsache man muss es nicht selbst kochen. Um die Zustellkosten gering zu halten und natürlich um nicht alleine zu essen, erkundigt er sich nach gleichgesinnten, die gegebenenfalls auch den Empfang der Ware und die Geldeinforderung übernehmen, denn er lässt sich gern bedienen icon wink Mutation zur Pausenzeit  Was das Mittagsmenü über deine Kollegen aussagt!

Der „wirtschaftliche“ Mittagesser ist meist derjenige, der einen genauen Überblick über seine Finanzen hat. Er setzt sich meistens eine Grenze, wie viel er für den Lunch ausgeben will und lässt sich daher auch nur sehr selten zu einem Ausgang ins Restaurant überreden. Hauptsache ist, das Essen ist billig und macht satt. Erfährst du zu Monatsende den einen oder anderen Engpass, dann könntest du dir ein paar allgemeine Tipps bei ihm holen – der weiβ, wie man spart!

Der Kulinarier probiert alles aus, für ihn ist keine Pause zu lang und für diese hat er auch immer Zeit. Er ist ein richtiger Feinschmecker und kennt sich in Sachen Wein, Kaffee und Delikatessen sehr gut aus. Da er jedes Restaurant in der Umgebung schon ausprobiert hat, kannst du dir bei ihm einige Tipps holen, wenn man sich und seinem Liebsten mal eine Geschmacksexplosion gönnen will.

Der Fetischist der Fertiggerichte – ohne Geschmacksverstärker, Tiefkühlkräuter und künstliche Aromen geht gar nichts. Die Mikrowelle ist das wichtigste Utensil. Ob’s schmeckt, ist ja bekanntlich Geschmackssache, doch vermeiden Sie sich seinen Mahlzeiten anzuschließen, denn gesund ist das bestimmt nicht. Was man jedoch auf jeden Fall am Chefkoch der Fertiggerichte schätzen kann, ist dass er generell keine großen Ansprüche stellt und flexibel ist.

Der Verweigerer der Nahrungszufuhr – Entweder hat er gerade gegessen, keinen Hunger, ist gerade auf Diät oder ihm ist noch schlecht vom Vortags-Chili. Manchmal walkt er auch in der Mittagspause um ein paar Blocks um seinen Kreislauf in Schwung zu bringen. So wie der „wirtschaftliche“ Mittagesser seine Finanzen unter Kontrolle hat, handhabt es auch der Nahrungsverweigerer mit seinen Kalorien. Sollte er jedoch mal Heißhunger bekommen, halte für ihn einen Müsliriegel bereit.

Der Spezialist der Vollwertprodukte nimmt oft sein Essen selbst mit. Dafür kann es verschiedene Gründe geben – Intoleranz verschiedener Lebensmittel, vegetarische oder gar veganische Ernährung oder rein aus politischen Gründen. Wenn du dich mal dem Vollwertliebhaber anschließt, kannst du dich in vielerlei Hinsicht glücklich schätzen. Erstens bekommt man während dem Tunken der Karottenstangen in veganischen Kürbiskernaufstrich eine Umfangreiche Einschulung über Inhaltsstoffe der Lebensmittel und was sie im Körper bewirken, biologischen Anbau und was wirklich hinter dem „fairen Handel“ im 21. Jahrhundert steckt. Zweitens kehrt man nach der Mittagspause zwar politisch verwirrt, jedoch mit gutem Gewissen im Bauch, zu seinem Arbeitsplatz zurück.

Abgesehen davon, dass man beim Mittagessen mit den Kollegen einiges über Ernährung und Restaurants lernen kann, sorgt das gemeinschaftliche Miteinander für Abwechslung und bringt das allgemeine Arbeitsklima in Schwung – in diesem Sinne: Guten Appetit!

Impressum Antonia

Unsere Praktikantin Antonia ist bei Careesma im Marketing & Business Development tätig und immer ganz fleiβig bei der Sache. Hat sie nicht gerade den Telefonhörer in der Hand, sind ihre Finger ständig mit der Computer-Tastatur vereint. Die Blogs am Mittwoch entstammen immer ihrer kreativen Feder.

Leave a Reply