Wenn die Konzentration nachlässt…

Wer kennt das nicht? Eine gekrümmte Sitzhaltung, verspannter Rücken und das Gefühl, die müden Augen nehmen ebenfalls schon die Form des Computerbildschirms an. Zu einer bestimmten Tageszeit wird man plötzlich schlapp, die Leistung lässt nach und man kann nichts dagegen tun. Fast nichts, denn Experten sprechen oft von etlichen Möglichkeiten, sich gegen Müdigkeit im Büro zu wehren. Mit einem Handstand an die Wand, einigen aufwändige Verrenkungen oder meditierend mit einem ausgleichenden „OHMMM“ die Mitte des Körpers finden. Verfügt das Büro nicht zufällig über einen dafür eigens eingerichteten Turnsaal, kann es vorkommen, dass man vom einen oder anderen Kollegen etwas schief angestarrt wird. Nein, heutzutage muss Entspannung schnell gehen, ohne dabei großes Aufsehen zu erregen.

Daher stellen wir nun sechs einfache Entspannungsübungen vor, die während des Arbeitsalltags problemlos angewendet werden können und die Konzentration wieder in Schwung bringen.

1. „Narrenkastl schaun“: Wenn man den größten Teil seiner Arbeitszeit vor dem Computer verbringt, entspannt es die Augen, sobald man den Blick regelmäßig Richtung Fenster richtet oder sich einen Punkt in der Ferne sucht. Danach die Augen reiben, entlang der Nasenwurzel massieren und über die Augenbrauen bis zu den Schläfen streichen.

2. Bewegung: Vor allem wenn man Tag aus Tag ein an den Bürostuhl gefesselt ist und man das Gefühl hat, dass die Knochen bereits zu rosten beginnen, sollte man immer zwischendurch aufstehen um frische Luft zu schnappen oder um mit Kollegen kurz zu tratschen. Hier wird man für ein Weilchen abgelenkt und man bekommt den Kopf wieder frei.
Jedenfalls sollten die Mittagspausen nicht im Büro verbracht werden. Diese sollte man unbedingt für kurze Spaziergänge nutzen, sodass man auch teilweise Abstand zur Arbeit bekommt.

3. Berauschende Düfte: Abgesehen vom Parfumschwall einiger Kollegen, bekommt man im Büro nicht viel zu riechen. Doch gibt es einige Aromen, wie zum Beispiel Lavendel, die entspannend wirken und den Geist anregen. Aus Rücksicht anderer gegenüber sollte man jedoch nicht das ganze Büro einräuchern. Es reicht ein bis zwei Tropfen des Aromas auf das Handgelenk oder ein Taschentuch zu träufeln und ein paar mal daran zu schnuppern.

4. Teatime: Tee wird oft unterschätzt, in unserem Büro ist er jedoch kaum mehr wegzudenken. Hier wird ausprobiert und getauscht was das Zeug hält. Es muss nicht immer nur Kaffee sein, der uns davon abhält mit der Stirn auf der Tastatur zu landen. Tee regt ebenfalls den Blutkreislauf an und wirkt nicht derart wasserentziehend. Außerdem beruhigt er den Magen, wenn sich eine gestresste Mittagspause nicht vermeiden lässt.

5. Wasser: Eine volle Wasserflasche ist ein unverzichtbares Utensil am Schreibtisch. Auch wenn man durch viel trinken öfter das WC aufsuchen muss, ist das nicht weiter schlimm, da man wenigstens kurz in Bewegung kommt (siehe Tipp 2).

Mein persönlicher Tipp 6: MUSIK! Für viele ist Musik fast so wichtig wie das tägliche Brot. Am Arbeitsplatz muss man darauf nicht zu 100 Prozent verzichten. Die Arbeitsleistung sollte nicht beeinflusst werden, aber im Gegenteil kann es für die Konzentration sogar sehr anregend sein und diese steigern. Hier muss es auch nicht immer Mozart sein, der die Aufmerksamkeit anregt, denn der Musikgeschmack ist unterschiedlich. Unbedingt sollte man diese Konzentrationsmethode jedoch im Rahmen halten und auch Kopfhörer benutzen, um die Kollegen nicht zu stören.

Impressum Antonia

Unsere Praktikantin Antonia ist bei Careesma im Marketing & Business Development tätig und immer ganz fleiβig bei der Sache. Hat sie nicht gerade den Telefonhörer in der Hand, sind ihre Finger ständig mit der Computer-Tastatur vereint. Die Blogs am Mittwoch entstammen immer ihrer kreativen Feder.

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