„Kommen Sie bei einem Vorstellungsgespräch nie zu spät, ansonsten katapultiert Sie das gleich von Anfang an ins Aus“, diesen und ähnliche Sätze liest man beinahe in jedem Bewerbungsratgeber. Gleich danach folgt der Rat, lieber zu früh als zu spät zu kommen. Aber was macht man, wenn die Uhr gegen einen ist? Vor allem am heutigen Montag, wo wir gerade erst anfangen, uns an die Zeitumstellung zu gewöhnen, werden Verspätungen im Büroalltag sich häufen. Wie sieht es aber mit den Bewerbungsgesprächen aus? Es wäre interessant eine Statistik über die Verspätungen in Auftrag zu geben. Besonders wenn man das Bewerbungsgespräch am Morgen hat, kann einem der Wecker einen Strich durch die Rechnung machen. Während iPhone und Laptop-Uhr sich brav von alleine die Sommerzeit umstellen, sind alte Radiowecker oder sonstige Plastikgehäuse mit Batterien und zwei Zeigern (auch Wecker genannt) noch nicht so modern unterwegs. Was tut man also in einer solchen Situation?
Bleibt man gleich zuhause, weil man seine Chancen schon für gleich Null erklärt hat oder gibt man sich kämpferisch und versucht mit Charme und einer kreativen Ausrede das Ruder noch herumzureißen. Im ersten Fall ist es auf jeden Fall wichtig, dass sie telefonisch absagen. Heute sind viele Unternehmen schon eng miteinander verbunden, einen schlechten Eindruck bei einer Firma zu hinterlassen, kann unter Umständen auch Nachteile bei einer anderen Bewerbung bedeuten. Falls Sie Variante zwei Fällen, dann wollen wir euch ein paar kreative Ausreden präsentieren, die bereits von Bewerber vorgebracht wurden. Aber seien Sie vorsichtig, die meisten sind eher nicht in der Praxis umsetzbar.
xBesonders dreist sind diese Ausreden:
- „Gott hat zu mir gesprochen. Er hat gesagt: Mach den Wecker aus und schlafe weiter!“
- Ebenfalls für die Radfahrer unter Ihnen: „Ich hatte Gegenwind!“
- „Ich habe mein Handy neben dem Funkwecker liegen lassen…“ Rein theoretisch könnte das den Wecker ja vielleicht wirklich beeinflussen!
- „Ich hatte ein Problem mit meinem Haustier. Meine Katze ist in der Katzenklappe steckengeblieben und ich musste zuerst den Tierarzt/ die Feuerwehr rufen um sie befreien zu lassen.“
- „Vor meinem Haus hat sich ein Unfall ereignet und ich habe das am Morgen gesehen. Deshalb musste ich umgehend zur Polizei um eine Zeugenaussage zu machen.”
- Sind Sie mit dem Fahrrad unterwegs, dann eröffnet sich diese Möglichkeit. Sie betreten mit leicht ölverschmierten Händen das Büro und entschuldigen sich folgendermaßen: “Mir ist die Kette von meinem Fahrrad herausgesprungen! Nach längerem Versuchen habe ich es doch geschafft, Sie wieder ordentlich zu befestigen.“
- Zu guter Letzt der Dauerbrenner der Ausreden, die heute bestimmt nicht nur als erfundene Geschichte sondern teilweise für viele auch als Wahrheit gilt: “Ich habe meine Uhr umgestellt, leider stellt diese sich auch automatisch ein.”
Sind Sie wirklich in der Situation des Zuspätkommens, dann kann auch die Wahrheit Gold wert sein. Das heißt, dass Sie einfach sagen sollten, dass Sie verschlafen haben oder auch sonst alle Vorgänge, die Sie an der Pünktlichkeit hinderten, schildern. Manchmal währt die Ehrlichkeit doch am längsten!
Leave a Reply