Schräge Bewerbungsideen

Karte USA Bildrechte www.sxc .hu  Schräge BewerbungsideenSchickt man fünf Bewerbungen, dann ist die Jobsuche vielleicht noch lustig, abwechslungsreich und interessant. Bei 30 oder 40 Bewerbungen sieht das schon etwas anders aus. Die Frustration setzt ein und man hat keinen fixen Lebensmittelpunkt mehr. Studien beweisen immer wieder, dass die Karriere und die Zufriedenheit im Job wichtige Bestandteile unserer allgemeinen Zufriedenheit sind. In ewig langen Bewerbungsprozessen kommen Jobsucher oft auf verrückte Ideen. Es sind jene, die um jeden Preis einen gute Anstellung haben wollen und auch gewillt sind etwas daran zu ändern.

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So war es auch bei einem 24jährigen Amerikaner. Er hatte die Nase voll, dass er auf Grund der Wirtschaftskrise keinen Job fand, obwohl er abgeschlossenes Studium, beste Noten und bereits Arbeitserfahrung besaß. Seine Aktion, mit der er es zum Traumjob schaffen wollte, sorgte für reges Medienecho: Er übte in 50 Wochen, 50 verschiedenen Berufe in 50 US-Bundesstaaten aus. Somit bewies er nicht nur Willen, Motivation und Kreativität, sondern auch dass er sich für nichts zu schade war. Die ersten Jobangebote ließen nicht lange auf sich warten. Lesen Sie weiter und finden Sie einen Aufstellung verrückter Bewerbungsideen, die mit jener des Amerikaners auf jeden Fall konkurrieren können:

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Eine Bewerberin sendeten einen Korb mit regionalen Spezialitäten an den Personaler eines Unternehmens. Der HR-Mitarbeiter war aber gerade auf Urlaub und entdeckte den Korb erst eine Woche später. Der Duft der sich dem Personaler präsentierte, war allerdings alles andere als angenehm, da teilweise die Lebensmittel schon verdorben und schimmelig waren. Da half auch ein Aufdruck mit regionalem Spruch nicht weiter.

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BWL-Absolventen kommt immer wieder unabhängig voneinander die Idee einen Business-Plan zu entwerfen und dabei den Nutzten einer eigenen Anstellung in Zahlen und Statistiken für das Unternehmen und die jeweilige Abteilung auszurechnen.

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Besonders beliebt ist das Verpacken der Bewerbung in Alltagsgegenstände:

  • Ein Koch verschickte eine Bratpanne, in der er seinen Lebenslauf ritzte.
  • Ein anderer Bewerber schrieb sein Anschreiben auf den Deckel einer Pizza-Schachtel und lies die Pizza samt Bewerbung von einem Lieferservice versenden.
  • Eine Grafikerin legte ihrer Bewerbung einen Osterhase bei, nur war es gerade Weihnachtszeit. Ihr Spruch dazu: „Ich bringe frischen Wind in Ihr Unternehmen.“
  • Lebensläufe werden sorgfältig auf die Rolle eines Klopapiers geschrieben.
  • Auf dem Bewerbungsfoto trägt man ein T-Shirt auf dem der eigenen Lebenslauf abgedruckt ist.
  • Man liefert einen Schuh mit der Bewerbung mit, in der steht: „Ich möchte gerne einen Fuß in Ihre Tür bekommen!“
  • Anstatt eines Schuhs kommt eine Socke mit in den Umschlag und darauf steht: „Ich werde Sie von den Socken hauen!“

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Ein weiterer Angestellte aus der Werbebranche, der seinen gut bezahlten Job verloren hatte, machte eine Tour in Deutschland und Holland und befragte Führungskräfte und HR-Manager, was die perfekte Bewerbungsstrategie sei. Das alles fasste er in Artikeln auf einem Blog zusammen. Die Medien wurden auf die Aktion aufmerksam und somit auch die Wirtschaft. Heute arbeitete er in einer Werbeagentur.

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Bewerber mieten große Plakatflächen, lassen ihre Bewerbung in einem größeren Format ausarbeiten und veröffentlichen Sie dort. Sogar Autofahrer, die hier vorbeifahren, werden darauf aufmerksam.

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Auf Messen und Jahrmärkten verteilen Unternehmen ihre Werbeflyer und stecken Sie auf den Parkplätzen beispielsweise auf die Windschutzscheiben von Autos. Das tat auch ein Bewerber und verteilte seinen Lebenslauf auf Visitenkarten.

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Wie kreativ und ausgefallen die Bewerbungen sein sollten bzw. können muss jeder selbst entscheiden. Im Falle einer Bewerberin, die sich für ein Social Media Praktikum beworben hatte und sich selbst als Social-Media-Süchtige bezeichnete, war dann doch ein wenig zu viel. Sie beschrieb detailliert, dass Ihr Leben ohne Facebook, Twitter und Co nicht mehr existieren könnte und tat das in einer sehr aggressiven Weise.

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Also liebe Bewerber: Entscheidet selbst, was die richtige Strategie ist. Ein Bezug zur ausgeschriebenen Stelle und die Abwägung, ob das zur Branche und zur eigenen Person passt, sollte aber nicht fehlen.

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