Jeden Tag aufs Neue müssen Arbeitnehmer auf der ganzen Welt eine wichtige Entscheidung treffen: Wie bestreiten sie ihren Weg zur Arbeit? Möglichkeiten gibt es viele und Faktoren wie der Ausbau bestimmter Verkehrsnetze bestimmen oft die Wahl. Das Ergebnis dieser täglichen Entscheidungen bestätigen Studien über die Mobilität der Arbeiter und Angestellten weltweit. Eine Analyse des Business-Center-Anbieters Regus bestätigt etwa, dass die Deutschen im Schnitt nur 21 Minuten zur Arbeit brauchen und auch in Österreich sind die Zahlen ähnlich. Damit liegen wir in Mitteleuropa auch im weltweiten Durchschnitt: Denn dieser beträgt 25 Minuten. Am kürzesten um zum Arbeitsplatz zu gelangen, benötigen die Amerikaner und Kanadier mit 16,3 Minuten. Am anderen Ende der Skala sind hingegen China und Japan zu finden. Immerhin ein knappes Drittel muss 90 Minuten zum Unternehmen bzw. Büro fahren.
Je nach Land werden auch andere Fortbewegungsmittel bevorzugt. In den USA sind es ganze 85 Prozent die mit dem eigenen PKW den Weg auf sich nehmen, während in Indien immerhin 12 Prozent auch mit dem Motorrad fahren. Welche Vorteil bzw. Nachteil haben aber die einzelnen Transportmittel für die Österreicher und wie schafft man es trotz Bürojob sich mit den Öffis und Co. Fit zu halten.
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- Eigener PKW: Das eigene Auto ist zwar immer noch am bequemsten, aber bringt viele Nachteile mit sich: Schadstoffe, Kosten, lästiges Parkplatzsuchen und wenig Bewegung. In vielen Teilen Österreichs lässt sich das aber oft nicht verhindern, da die Anbindung mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln zu wünschen übrig lässt. Ein Tipp könnte sein, nicht gleich direkt vor der Firma zu parken, sondern auch einen Fußmarsch von zehn Minuten oder mehr in Kauf zu nehmen.
- Mitfahrzentrale: Lässt sich das Auto also wirklich nicht vermeiden, gibt es aber immer noch eine Alternative. In vielen Teilen des Landes hat sich schon eine so genannte Mitfahrzentrale etabliert. Entweder man redet sich mit Bekannten zusammen oder sucht auf folgender Webseite nach interessierten Mitfahrern und Fahrern: http://www.mitfahrzentrale.at, http://www.mitfahrgelegenheit.at, http://www.karzoo.at/
- Bahn, Bus: Für bestimmte Gesellschaftsgruppe gibt es Rabattangebote und Vorteilskarten der verschiedensten Art. Unter Umständen ist es oft auch möglich mit demselben Ticket mit Bus und Bahn weiterzufahren. Im Unterschied zum Selbstfahren kann man während des Weges auch einiges erlegen: E-Mails abrufen, Zeitung lesen, Musik hören oder vielleicht auch noch ein kleines Power-Nickerchen machen. http://www.oebb.at/
- Metro: In Österreich besteht dieser Luxus leider nur in Wien, dafür ist hier aber das Netz sehr gut ausgebaut. Mit S-Bahn, Zug, U-Bahn, Straßenbahn und Bus kann ein nahtloses Weiterfahren garantiert werden. Außerdem erspart man sich die Parkplatzsuche in Wien, die kann mitunter sehr lästig werden und nur ein kleiner Teil der Unternehmen verfügt über eigene Parkplätze. http://www.wienerlinien.at
- Fahrrad: Strecken bis zu einer halben Stunde eignen sich auch wunderbar zum Radfahren. Da erspart man sich am Ende des Arbeitstages den Gang ins Fitness-Studio.
- Scooter/Motorrad/Moped: Manchmal sieht man Geschäftsmänner in Anzug und Krawatte mit einem Roller durch die Straßen flitzen, genauso nehmen auch viele Jugendliche ihr Moped für die täglichen Wege. Geschickt umgehen Sie jeden Stau und müssen sich auch wegen dem Parken keine Sorgen machen. Eine gute Alternative, die bei schönem Wetter, bestimmt auch Spaß macht. Für den Winter und regnerische Tage braucht man dann eben einen Ersatzplan.
- Zu Fuß: Recht kurze Strecken sollten am besten auch zu Fuß hingelegt werden. Statt eine oder zwei Stationen mit der Straßenbahn oder dem Bus zurückzulegen, kann man auch schon in der Früh frische Luft schnappen und ist beim Betreten des Arbeitsplatzes schon richtig munter.
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Wer sich bei seiner Anreise zur Arbeit noch immer körperlich unterfordert fühlt, für den gilt: Treppen sind eine gute Alternative. Diese gibt es nicht nur im Firmengebäude, sondern auch in der U-Bahn kann man schon einmal einen Bogen um die Rolltreppe machen und fleißig die Stufen erklimmen. So geht es fit in den Tag!
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