Private Internetnutzung am Arbeitsplatz – Zeitkiller oder Motivationskick?

Montags 8.00 Uhr – Nach einem ausgelassenen, erholsamen und aktiven Wochenende, beginnt wieder der weniger aufregende Arbeitstrott. Um das Erlebte zu verarbeiten und den Wochenstart zu erleichtern, werden zu aller erst die Erlebnisse im Chat mit den Kollegen ausgetauscht, auf Facebook kommentiert und „geliked“ und auf Flickr Fotoalben erstellt.Heute küren wir die Top 5 der Tätigkeiten, mit denen wir uns am liebsten die Zeit im Büro vertreiben.

  1. Chat: Urlaubspläne, Partyerlebnisse, kreative Kochrezepte, das letzte Fußball Match oder neuester Tratsch und Klatsch. Für Privatgespräche mit den Kollegen sind wir meistens auch während der Arbeitszeit sehr offen.
  2. Privater E-Mail-Verkehr: Sehr schnell werden mal private E-Mails überflogen oder Newsletter gelesen. Doch auch das Schreiben von Nachrichten an unsere Liebsten gehört hier oftmals dazu.
  3. Internet surfen: Vor allem vor dem Sommerurlaub informiert man sich gerne über Reiseangebote und Flüge, tauscht YouTube Clips oder Musik und plant Event-Besuche fürs Wochenende.
  4. Online Shoppen: Keine Zeit zum Einkaufen? Online einkaufen hat so einige Vorteile. Man muss sich nicht von einem überklimatisierten und überlaufenen Geschäft ins andere Schleppen und Warteschlangen an den Kassen gibt es auch nicht. Wie verlockend ist es zwischendurch die Kollektionen unserer Lieblingshändler durchzuklicken oder auf Ebay bei einer spannenden Kaution teilzunehmen?
  5. Soziales Netzwerken: Facebook, Twitter, Flickr und Co. Heutzutage sind Social Networks die Zeitvertreiber Nummer 1. Kommentieren, „Liken“, Chatten, Bilder durchklicken, und spionieren. Die „Facebook-Sucht“ breitet sich immer mehr aus.

Die privaten Internet-Aktivitäten von Arbeitnehmern am Arbeitsplatz werden häufig kritisiert, da die Konzentration auf das Wesentliche bei der Arbeit beeinträchtigt wird. Dies tolerieren einige Arbeitgeber nicht und verbieten bestimmte Seiten wie Facebook, Youtube und Co. Doch ist dies auch wirklich produktiv? Eine Studie der Universität Kopenhagen hat gezeigt, dass das Untersagen der privaten Internetnutzung bei Mitarbeitern zu Demotivation und Frust führt. Um den Spaßentzug und das Misstrauen der Chefs zu verarbeiten, wird nämlich wiederum Energie eingebüßt. Schließlich werden doch auch Kaffee- und Rauchpausen nicht verboten. Wer durch kurze Pausen – ob Facebook-Abrufe oder Kaffeepausen – seinen Akku wieder auflädt, kann schließlich wieder produktiver und konzentrierter arbeiten.

Impressum Antonia

Unsere Praktikantin Antonia ist bei Careesma im Marketing & Business Development tätig und immer ganz fleiβig bei der Sache. Hat sie nicht gerade den Telefonhörer in der Hand, sind ihre Finger ständig mit der Computer-Tastatur vereint. Die Blogs am Mittwoch entstammen immer ihrer kreativen Feder.

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