Studieren und Arbeiten in Deutschland

Studieren und Arbeiten in D Studieren und Arbeiten in DeutschlandUm sich in der heutigen Arbeitswelt von der Masse abzuheben, gehören Auslandserfahrungen zum Lebenslauf dazu. Studierende haben den Vorteil, dass es zahlreiche Programme dafür auch in Deutschland gibt, die einen Auslandsaufenthalt unterstützen. Von Mini-Jobbern, Werkstudenten und Förderungsprogrammen im Nachbarland lesen Sie hier.

Zu den bekanntesten Programmen gehören ERASMUS und der Pädagogische Austauschdienst, der in der Regel angehende Lehrerinnen und Lehrer ins europäische Ausland vermittelt.

All jene, die allerdings auch einen Nebenjob brauchen oder wollen, müssen sich mit den nationalen Arbeitsbestimmungen vertraut machen. Am häufigsten arbeiten Studierende in Deutschland als so genannte Mini-Jobber, Werkstudenten oder Praktikanten.

Im Mini-Job darf man generell nicht mehr als 400 € im Monat verdienen. Der Vorteil dieser Beschäftigung liegt darin, dass man keine Steuern und Sozialabgaben abführen muss. Das ist gerade für nicht-deutsche Studentinnen und Studenten von Vorteil, da man sich nicht mit komplizierten und unverständlichen Dokumenten herum schlagen muss, sondern sein Geld einfach behalten kann. Dennoch können zusätzliche Arbeitsstunden oder Gehaltszahlungen für Urlaubs- und Weihnachtsgeld dazu führen, dass man wieder in den Bereich des steuer- und sozialpflichtigen Einstiegsgehaltes fällt.

Ebenso begehrt sind Stellen als Werksstudent, die häufiger in Großunternehmen zu finden sind. Als Werksstudent darf man während des Semesters nicht mehr als 20 Stunden wöchentlich arbeiten. In der vorlesungsfreien Zeit kann dies aber auch ein bisschen mehr werden, ohne dass man in Schwierigkeiten gerät. Bei dieser Arbeitszeit ist es selbstverständlich die Regel, dass man über die 400 €-Grenze kommt und Steuern und Sozialabgaben entrichten muss. Deshalb sollte man darauf achten, dass die Differenz zwischen Gehalt und 400 €-Grenze groß genug ist und man nicht am Ende weniger verdient.

Schlussendlich sollten noch Praktika erwähnt werden, die sich generell in freiwillige und verpflichtende Praktika unterscheiden. Die Praktika helfen nicht nur bei der Findung der eigenen Berufswahl, sondern werden mittlerweile von den meisten Unternehmen als Einstellungskriterium vorausgesetzt. In der aktuell immer noch andauernden Diskussion, ob die kommenden Studierenden zu einer “Generation Praktikum” verfallen werden gerne zwei Fakten verdrängt: 1) Die “Generation Praktikum” gibt es so nicht, da von einem erhöhten Praktikumsaufkommen lediglich einzelne Studiengänge betroffen sind, die sich in der Regel in den Geistes- und Medienwissenschaften konzentrieren. 2) Arbeitszeit, Urlaubsanspruch, Entgelt und Kündigungsfristen werden im Beschäftigungsvertrag festgehalten. Darauf kann sich die Praktikantin/der Praktikant berufen, wenn beispielsweise Überstunden zur Regel werden sollten.

Alle Informationen und Angebote zu Studentenjobs in Deutschland stehen auf Jobmensa.de.

Impressum Nora Grünbauer

Unsere Social-Media-Spezialistin Nora versorgt uns ständig mit interessanten Blogs, posted lustige und abwechslungsreiche Videos und Beiträge auf Facebook und „zwitschert“ die neuesten News. Texten ist ihre Stärke, darum sieht man sie oft unterlippenknabbernd am Basteln von kniffligen Wortspielen und ausgefeilten Formulierungen.

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