Musik am Arbeitsplatz: ja oder nein?

MusiknormalNervig oder motivierend? Hat Musik im Büroalltag Platz oder lenkt sie einfach nur ab?

Wer kennt es nicht? Im Radio spielt es gerade deinen Lieblingssong und plötzlich sind wir gut drauf. Musik kann unsere Stimmung heben, sie kann sie aber auch schlagartig verschlechtern und uns traurig machen. Für jede Stimmungslage gibt es verschiedene Musikrichtungen und Songs.

Doch welche Musik ist für das Büro am besten geeignet?

Selbst die Forschung hat bewiesen, dass sich Musik positiv auf unsere Leistung auswirken kann. Besonders unsere Lieblingsmusik lässt uns härter und effizienter arbeiten.
Es gibt aber nicht eine passende Hintergrundmusik für alle Situationen, sondern zu den verschiedenen Aufgaben, gibt es je eine passende Musik.

Lesen und Schreiben…
Natürlich kann man während man sich auf einen Text konzentrieren sollte, im Hintergrund einen bekannten Popsong hören, bei dem man einfach mitsingen muss, das ist aber, was den Lese- und Schreibfluss betrifft, nicht sehr ratsam. Denn Lyrics lenken schlichtweg einfach ab. Laut einer Studie eignen sich für solche Aufgaben am besten Lounge, Instrumental und Klassische Musik.

Kreative Arbeiten…
Hier gilt: MUSIK AUS! Falls du gerade auf der Suche nach der Lösung eines Problems bist oder kreative Ideen finden musst, hör dir einen Song zum „warm werden“ an, dann aber ist es besser du schaltest die Musik aus, denn für solche Aufgaben ist eine Geräuschkulisse kontraproduktiv.

Langweilige Aufgaben…
Sie sind leider unumgänglich, Aufgaben wie das Abarbeiten von E-Mails oder das Ordnen von Akten und das Sortieren von Daten. Um das ganze etwas schneller zu erledigen, helfen knackige Sounds und schnelle Beats, also alles was gute Laune macht und motiviert ist erlaubt.

Störfaktor Musik?

Musik kann im Büro manchmal zum Störfaktor werden, nämlich dann, wenn es sich um keine Hintergrundmusik mehr handelt, sondern das gesamte Büro in Clublautstärke beschallt wird und es sich um die „falsche“ Hintergrundmusik handelt. Zum Beispiel sind häufig wechselnde und aggressive Rhythmen Konzentrationskiller.

Wenn dein Chef es erlaubt im Büro Musik zu hören, muss nur noch auf die Kollegen Rücksicht genommen werden. Wenn du alleine im Büro sitzt, kannst du machen was du willst. Wenn du aber den Raum mit KollegInnen teilen musst, nimm bitte Rücksicht! Wenn ihr nicht den gleichen Musikgeschmack habt und deine KollegInnen nicht die größten Fans von Miley Cyrus sind und sich nicht in Dauerschleife anhören möchten wie du als Abrissbirne reinkamst, ist es ratsam, sich gute Kopfhörer zuzulegen, die Geräusche nicht nach außen dringen lassen.

Ein weiterer Tipp, selbst wenn du eine Stimme wie Whitney Houston oder Bruno Mars hast, sing bitte nicht mit! Das ist einfach ein zu hoher Ablenkungsfaktor für die KollegInnen, außerdem kann es ganz schön nervig werden.

Quelle:
karrierebibel.de

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